Taiwan-Info

Die chinesische Demokratiebewegung und Taiwan

Die zunehmende Offenheit in chinesischen Medien, die in chinafreundlichen deutschen Artikeln gerne betont wird, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kernfragen des Selbstverständnisses der KPCh nach wie vor tabu sind. Dies gilt vor allem für die Taiwan- und Tibet-Frage. Leider ist es nach wie vor in China so, dass bei der sogenannten Taiwan-Frage das rationale Denken aussetzt.
Umso bemerkenswerter sind daher die wenigen chinesischen Stimmen, die sich kritisch mit der chinesischen Taiwan-Politik auseinandersetzen. Sie stammen von chinesischen Dissidenten im Ausland, manche von ihnen haben Taiwan aus eigener Anschauung kennengelernt oder leben sogar in Taiwan (wie einige Protagonisten der Demokratiebewegung von 1989, so z.B. Wu'er Kaixi). Andere vorsichtige Kritik stammt inzwischen auch von Intellektuellen aus China selbst.

Diese Stimmen wollen wir hier vorstellen.

 
4. Januar 1998: "Gespräch mit Jiang Zemin über die Vereinigung", von Xin Ming
 
4. April 1999: "Aufgabe der Gewaltdrohung Chinas gegen Taiwan gefordert" (Wang Dan)
18. November 2004: "Show Brotherly Love for Taiwan" von He Guanghu (aus "Far Eastern Economic Review" www.feer.com , Jan./Febr. 2005) und chinesischer Originaltext von der Website www.yannan.cn "台湾海峡要和平,不要战争!" (Die Taiwan-Strasse braucht Frieden, nicht Krieg")
7. Juni 2005: "Cao Changqing: Der Einheitsfront-Krieg des Hu Jintao gegen Taiwan ist ... Wunschdenken" (mit freundlicher Genehmigung von www.xiucai.de , Nr.59 vom 29.06.2005) mit chinesischem Originaltext von www.caochangqing.com "胡锦涛统战台湾一厢情愿". 

 

 
 

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